Fabian Gerstenberg, Geschäftsführer von Mount Barley Publishing

Fabian Gerstenberg ist als Geschäftsführer für Mount Barley Publishing sowie als Berater und Autor tätig. Er vermarktet die Themen- und Mediendatenbank TOPIC PRO, in der die zukünftigen Redaktionsthemen der deutschsprachigen Medien zwecks zielgenauen Presseversands erfasst sind. Zuvor war er als Leiter Marketing für Springer Science+Business Media sowie für verschiedene Medienunternehmen wie ProsiebenSat.1, Radio Marketing Service und den Axel Springer Verlag aktiv.

Alles ganz anders: Diesmal werden dem Autor von „Im Gespräch mit…“ Fragen gestellt. Das vollständige Interview: netzwirtschaft.net.

Daniel Brückner: Wer ist Fabian Gerstenberg? Bitte stell dich doch einmal vor?

Fabian Gerstenberg: Fabian Gerstenberg ist ein gut gelaunter Marketing- und PR-Dienstleister, der seine Freizeit unter anderem gern mit seiner Frau und seinen beiden Kindern auf dem Spielplatz verbringt.

D.B.: Elevator Pitch! Was macht Eure Firma? Und vor allem: was macht ihr am besten, wo liegt Eure Superpower?

F.G.: Mount Barley Publishing hat in 2012 die Themen- und Mediendatenbank TOPIC PRO entwickelt. Mit mehr als 120.000 zukünftigen Redaktionsthemen von Zeitungen, Publikums-, Fach- und Onlinemedien ist TOPIC PRO inzwischen die mit Abstand umfangreichste und meistgenutzte Themendatenbank im deutschsprachigen Raum. In TOPIC PRO finden Mitarbeiter von PR-Agenturen und Presseabteilungen von mittelständischen und DAX-Unternehmen die geplanten Themen der DACH-Medien.

Neben den Themenplänen und Sonderthemenplänen der Medien erfasst unser vierköpfiges Datenteam durch regelmäßigen Kontakt zu zigtausend Redakteuren die geplanten Inhalte zukünftiger Medienausgaben. Nutzer von TOPIC PRO erfahren also frühzeitig, wann wo welche Themen stattfinden und können mithilfe unserer Online-Datenbank themenbezogene Presseverteiler erstellen – zwecks zielgenauer und rechtzeitiger Medienkommunikation.

Darüber hinaus sind wir übrigens auch der einzige Anbieter, der die zukünftigen Redaktionsthemen der DACH-Medien inkl. Exportfunktion des redaktionellen Ansprechpartners anbietet.

D.B.: Apropos Superpower: Verrätst Du uns ein „Best Practice“ Beispiel Deiner Firma, wo ihr besonders erfolgreich wart? Was waren Deiner Meinung nach die Erfolgsfaktoren?

F.G.: Genau wie unsere Kunden nutzen auch wir für die Kommunikation unserer Inhalte unsere Themendatenbank, um rechtzeitig zu erfahren, wann und wo – wie in unserem Fall – über Pressearbeit und Planungstools redaktionell berichtet werden wird.

Als wir in 2013 erstmals neben den geplanten Themen der deutschen Medien auch die zukünftigen Redaktionsthemen der Medien aus Österreich und der Schweiz erfasst haben, war es wichtig, Agenturen und Unternehmen aus dem gesamten DACH-Raum auf unsere Produkterweiterung aufmerksam zu machen.

Wir haben in unserer Themendatenbank nach entsprechenden Medienausgaben gesucht, in denen zukünftig Inhalte zu PR-Software geplant sind und die für uns relevanten Redakteure zielgenau mit Informationen versorgt. Dieses Vorgehen führte letztlich dazu, dass in den wichtigen PR- und Marketing-Fachmedien – u.a. im Publisher in der Schweiz – über unser Produkt berichtet wurde.

Gute PR-Arbeit ist im Grunde ganz einfach: Meine individuellen Pressetexte sollte ich möglichst frühzeitig – idealerweise mehrere Wochen oder sogar Monate vor Erscheinungstermin – an genau die Redaktionen kommunizieren, in denen redaktionsseitig Themen geplant sind, zu denen ich passende Inhalte liefern kann.

D.B.: Wenn Du Dir die Netzwirtschaft insgesamt, Euren Markt, Eure Firma, Deine Position ansiehst, was werden die Haupt-Herausforderungen in den nächsten Monaten oder Jahren sein?

F.G.: Obwohl Auflagenzahlen in vielen Bereichen der Printmedien sinken, ist es doch so, dass monatlich bis zu 20 neue Printmedien auf den deutschsprachigen Markt kommen – mehr als eingestellt werden. Auch die Anzahl der Blogger, die Ihre Inhalte mittel- bis langfristig planen, und damit für PR- und Mediaagenturen stets attraktiver werden, erhöht sich.

Hier sehe ich also einen weiterhin hohen Bedarf an professioneller Medienkommunikation, die wir unseren Kunden als Dienstleister ermöglichen können.

Durch die stetig zunehmende Bedeutung von Online-Inhalten – auch von Inhalten, die durch Privatpersonen gepostet werden – werden von den Nutzern höhere Anforderungen an Datenbanken für Kommunikationszwecke gestellt werden. Parallel erhöht sich für Dienstleister die Bedeutung guter Netzwerke – insbesondere zu Medienschaffenden. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Redaktionen und Verlagen wird also auch in Zukunft entscheidend für den Erfolg von PR-Dienstleistern sein.

Insbesondere PR-Agenturen müssen Ihre Arbeit professionalisieren. Sie machen noch zu viele Fehler. Medien nicht. Sie liegen immer im Trend, denn sie geben den Trend vor. Deshalb sollten sich Agenturen und Presseabteilungen von Unternehmen noch stärker an den Eigenheiten ihrer Zielmedien orientieren.

D.B.: Gib uns doch bitte eine Empfehlung für einen Blog / eine Newsseite / ein Fachmagazin, mit dem Du Dich zu Fachthemen gern informierst?

F.G.: Google News ist mein meistgenutztes Medium über den Tag. Hier gefällt mir die Vielfalt der Medienmeinungen, auch die der fachbezogenen. Da halte ich es wie Wolf von Lojewski: „Die große Zahl der Publikationen, so lehrt es die dahinterstehende Philosophie, werde jedes Ungleichgewicht an Informationen schon wieder ausbalancieren.“

D.B.: Mit welchem Experten würdest Du am liebsten einmal 1 Tag zusammenarbeiten, und warum?

F.G.: Es sollte ein Experte sein, der sein Unternehmen mit eigenen Händen erfolgreich aufgebaut hat. Ich habe hier keinen speziellen Experten im Sinn. Doch, Michael O’Leary von Ryanair vielleicht, oder Reed Hastings von Netflix. Personen, die inspirieren. Generell gefällt es mir, von erfolgreichen Persönlichkeiten zu lernen, die eine eigene Idee groß gemacht haben und mit Herzblut selbstgesteckte Ziele verfolgen.

D.B.: Vielen Dank.

Weitere hilfreiche Informationen für professionelle Medienkommunikation erhalten Sie bei Mount Barley Publishing.

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